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Stadt der
Legenden, Löwenstadt, Klein-Paris, Stadt des Kaffees und des Regens … - dies
sind nur einige der Namen, mit denen Einwohner und Gäste Lviv liebevoll
benennen. Die
erste urkundliche Erwähnung Lvivs stammt aus dem Jahre 1256. Gegründet wurde
die Stadt von Fürst Danylo Halyckyj, der ihr den Namen zu Ehren seines Sohnes
Lev verlieh. Als
Knotenpunkt der Handelswege von Ost nach West und Nord nach Süd war Lviv immer
wichtiges Handelszentrum und Schmelztiegel verschiedener Kulturen. Die günstige
geographische Lage Lvivs zog Handwerker und Händler verschiedenster Herkunft
an: Deutsche, Polen, Schweden, Armenier, Juden errichteten ihre eigenen
Stadtviertel und hinterließen ihre Spuren in der Geschichte Lvivs. Gotik und
Barock, Renaissance und Romanik, Rokoko und ……, Sezession und Konstruktivismus
haben sich verbunden und das einmalige Erscheinungsbild der Stadt geschaffen.
Die große Zahl von Kultur- und Architekturdenkmälern macht Lviv zu einem großen
Museum unter freiem Himmel. Über 20 Prozent aller Architekturdenkmäler der
Ukraine befinden sich in Lviv. Im Dezember 1998 nahm die UNESCO den Stadtkern
in die Liste des Weltkulturerbes auf.
Das
heutige Lviv präsentiert sich als Stadt, wo Vergangenheit und Zukunft
aufeinandertreffen. Es gilt den Ukrainern als geistiges, intellektuelles und
kulturelles Zentrum und ist laut Umfragen nach Kiew zweitliebste Stadt. Hier
lebt eine große Anzahl von Schriftstellern, Schauspielern, Künstlern und
Wissenschaftlern. An den verschiedenen Hochschulen und Instituten studieren ca.
300000 Studenten. In Lviv finden verschiedene Messen, Konferenzen, Musik- und
Theaterfestivals und die wichtigste Buchmesse der Ukraine statt. In der Zukunft
sieht sich Lviv als Bestandteil des modernen, immer mehr zusammenwachsenden
Europas.
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